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FAQs
Häufige Fragen bezüglich ETCs
Häufige Fragen bezüglich Short/ Leveraged ETCs
Häufige Fragen bezüglich ETFs
FAQs für ETFs, die doppelte Short- bzw. zweifach gehebelte Aktienindizes nachbilden
FAQs für Currency ETCs
FAQ für IML ETCs
Häufige Fragen bezüglich ETCs
1. Wer ist ETF Securities (ETFS)? ETF Securities ist der Pionier und Vorreiter im Bereich Exchange Traded Commodities (ETCs). Das Management von ETF Securities entwickelte im Jahr 2003 das weltweit erste ETC, den Gold Bullion Securities in Australien und London, mit heutigem Vermögensvolumen von circa 2 Milliarden USD. 2005 kreierte ETF Securities das weltweit erste Oil ETC gefolgt von der weltweit ersten ETC Plattform im Jahr 2006, gelistet an der London Stock Exchange. Diese Plattform bietet Zugang zu 19 Rohstoffen und 10 Rohstoffindizes. Im Jahr 2007 entwickelte ETF Securities die erste, physisch gedeckte Edelmetall Plattform, welche Zugang zu Platin und Palladium ermöglicht. Investoren bietet sich nun die Möglichkeit alle wichtigen Rohstoffe and einer einzigen Börse und in einer Zeitzone zu handeln. 2. Was sind Exchange Traded Commodities (ETCs)? ETCs sind einfache und unbefristete Papiere, die an regulierten Börsen gehandelt werden. ETCs erlauben den Anlegern die Möglichkeit des Handels mit Waren (Commodities) ohne Handel mit Futures und ohne physische Abnahme einer Lieferung. ETCs der Marke EFTS sind gesicherte, undatierte Null-Kuponanleihen, die den ihnen zugrunde liegenden Commodity-Index oder die individuelle Commodity nachverfolgen. 3. Sind ETCs sehr ähnlich mit Exchange Traded Funds (ETFs)? ETCs sind ETFs sehr ähnlich, da sie beide unbefristet sind, kontinuierlich gehandelt werden und mehrere Market Maker haben. Der Hauptunterschied besteht darin, dass ETCs eine gesicherte, undatierte Null-Kuponanleihen-Struktur nutzen, während ETFS meist einer Fonds-Struktur entsprechen. 4. Wie werden ETCs gekauft und verkauft? Anleger können ETCs während des gesamten Handelstags an regulierten Aktienbörsen über gewöhnliche Maklerkonten kaufen und verkaufen. 5. Wer ist Emittent? Bei den Emittenten handelt es sich um speziell für die Emission von ETCs eingerichtete Zweckgesellschaften: ETFS Oil Securities Limited ist Emittent der ETFS Brent Oil Security und der ETFS WTI Oil Security, während ETFS Commodity Securities Limited Emittent von 29 Commodity ETCs und ETFS Metal Securities Limited Emittent von 5 physisch gedeckten Edelmetall ETCs sind. Zum Schutz der Anleger sind die Vermögenswerte der einzelnen Emittenten und jeder einzelnen Wertpapierklasse getrennt (Ring-Fencing). Die Emittenten werden von ETF Securities Management Company (Jersey) Limited verwaltet. 6. Wie wird der Kurs der ETCs festgelegt und wo wird er veröffentlicht? Der Kurs der ETFS Oil Securities richtet sich direkt nach den Erdöl-Futures: Die betreffende Formel ist im Prospekt dargelegt. Der Kurs der ETFS Commodity Securities wird direkt anhand der ihnen zugrunde liegenden Sub-Indizes des DJ-UBS Commodity IndexSM festgelegt. Der Kurs der ETFS (Physical) Metal Securities richtet sich direkt nach dem Kassapreis des entsprechenden Edelmetalls. Details zur Preisberechnungen werden auf der Website von ETF Securities veröffentlicht. 7. Wer berechnet die zugrunde liegenden DJ-UBSCISM Commodity-Indizes und wo werden diese Angaben veröffentlicht? Der DJ-UBS Commodity IndexSM und die Sub-Indizes werden an jedem Handelstag von Dow Jones und UBS AG auf der Grundlage der von Dow Jones unter www.djindexes.com veröffentlichten Schlusskurse/Abrechnungskurse berechnet und an eine Reihe kommerzieller Datenvertreiber wie Bloomberg und Reuters weitergegeben. 8. Verfolgen ETCs den zugrunde liegenden Commodity-Preis? ETCs, deren Kurse sich nach den Futures richten, korrelieren zu beinahe 100% mit dem Preis der ihnen zugrunde liegenden Ware, jedoch ist der Spotpreis-Ertrag kein investierbarer Ertrag. ETCs sind für einen Ertrag ähnlich dem ausgelegt, der durch die Investition in die ihnen zugrunde liegenden Commodity-Futures erzielt werden könnte. ETCs die durch physisches Metall gedeckt sind richten sich direkt nach deren Kassapreis. Somit korreliert der Preis des ETCs zu 100% mit dem Preis des entsprechenden Metalls, abzüglich Gebühren. 9. Gibt es bei ETCs Zinserträge? ETFS Oil Securities und ETFS Commodity Securities sind Total-Return-Papiere und bringen als solche einen Zusatzertrag (Zinssatz), der in den Wert des Papiers einfliesst. Es werden keine Dividenden ausgeschüttet. ETFS (Physical) Metal Securities zahlen weder Zinserträge noch Dividenden. 10. Warum basieren die Preise für einige ETCs auf Futures und für andere ETCs auf physischem Metall? Einige ETCs (ETFS Oil Securities und ETFS Commodity Securities) sind auf Basis von Futures gepreist, da es nicht möglich ist, für lange Zeiträume diese Rohstoffe physisch zulagern. Zusätzlich sind Futures für einige Rohstoffarten liquider und effizienter, insbesondere ermöglichen Futurekontrakte eine Standardisierung (z.B. variiert die Qualität von Agrarrohstoffen in Abhängigkeit von Jahreszeiten und Regionen). Im Falle unserer ETFS (Physical) Metal Securities kann das Pricing direkt über den physischen Rohstoff erfolgen, da Edelmetalle als homogen gelten, leicht zu lagern und nicht verderblich sind. 11. Wie können Sie garantieren, dass Verfolgungsfehler minimal bleiben? Ähnlich wie ETFs sind ETCs unbefristete Wertpapiere, daher können die Berechtigten Teilnehmer (generell Investment-Banken mit Kompetenz in Commodities) ETCs zu dem ihnen zu Grunde liegenden Wert oder zum NAV begeben oder zurückkaufen. 12. Wie wird für Liquidität gesorgt? ETCs sind unbefristet, daher können sie von berechtigten Teilnehmern nach Bedarf begeben werden. Aus diesem Grund spiegelt die Liquidität von ETCs die Liquidität des betreffenden Rohstoffmarktes wider. 13. Was ist das Kreditrisiko für Anleger? ETFS Oil Securities und ETFS Commodity Securities sind durch Commodity-Kontrakte gedeckt, die bei dritten Parteien mit einem Investment-Grade Rating erworben wurden. Gegenwärtig handelt es sich bei diesen dritten Parteien um Shell und UBS AG. ETFS (Physical) Metal Securities sind gedeckt durch entsprechende Barren, welche in Depotverwahrung bei HSBC N.A. gehalten werden. Diese hinterlegten Barren tragen kein Kreditrisiko. 14. Sind ETCs Anlageformen, die für ISAs oder SIPPs zulässig sind Alle ETCs der Marke ETFS sind Anlageformen, die für ISAs oder SIPPs zulässig sind. 15. Gibt es neben den Managementgebühren noch andere Kosten? Neben den standard Transaktionskosten die Ihr Broker oder Finanzberater Ihnen in Verbindung mit Kauf oder Verkauf von ETCs berrechnen wird, fallen die folgenden Zusatzkosten an: ETFS Metal Securities: Keine Zusatzkosten ETFS Classic Commodity Securities:
Ihr Broker oder Finanzberater sollte in der Lage sein, an regulierten Börsen notierte ETCs zu kaufen und zu verkaufen. Die meisten Broker sollten die Möglichkeit haben, einen US-Dollar-Betrag in eine andere Währung umzuwandeln. Falls nicht, können Sie uns eine E-Mail senden oder sich direkt an ETF Securities wenden; wir werden Sie mit einem Broker in Kontakt bringen, der Ihre Order ausführen kann. 17. Können Anleger Geld verlieren? Der Kurs der ETCs kann sich zwar nach oben oder nach unten bewegen, jedoch können Investoren nicht mehr verlieren als den Betrag der ursprünglichen Investition. 18. Unterliegen ETCs der Stempelsteuer (Stamp Duty) oder der SDRT (Stamp Duty Reserve Tax)? ETCs der Marke ETFS unterliegen weder der Stempelsteuer (Stamp Duty) noch der SDRT (Stamp Duty Reserve Tax). 19. Gibt es andere steuerliche Implikationen für Anleger? Bezüglich der steuerlichen Implikationen von Zeichnung, Kauf, Bestand, Tausch oder Veräußerung von ETCs entsprechend dem Recht des Hoheitsgebiets, in welchem sie steuerpflichtig sind, sollten sich Investoren an ihre eigenen Steuerberater wenden. Steuergesetze können sich ändern. 20. Was ist der Unterschied zwischen ETCs und Zertifikaten oder Turbos? Unsere ETCs sind unbefristete Wertpapiere die gedeckt sind durch Commodity-Kontrakte, welche von Investment-Grade gerateten Partien erworben werden. Mehrere Market-Maker sichern einen geringen Bid-Offer-Spread an regulierten Börsen. Zertifikate und Turbos werden den emittierenden Banken aufgelegt, gepreist und gehandelt - es gibt keine Begebungen oder Rückkäufe auf Anforderung. Im Allgemeinen gelten sie als weniger liquid und bieten oft keinen Schutz ("Ring Fencing") der Vermögenswerte. Zusätzlich sind unsere Physisch Metall ETCs gedeckt durch physisch vorhandenes Metall und tragen kein Kreditrisiko. 21. Weshalb hat ETF Securities neue ETCs eingefuehrt, die Zugang zu verschiedenen Laufzeiten ermöglichen (i.e. ETFS Brent 1yr, ETFS Forward Agriculture)? ETCs haben Rohstoff-Futures als Basiswert zur Preisfindung. Entlang der Future-Kurve werden mit unterschiedlichen Laufzeiten auch unterschiedliche Preise zugänglich gemacht. Investoren haben in der gesamten Produktpalette von ETF Securites somit mehr Auswahl und können dadurch verschiedene Investmentstrategien umsetzen. 22. Wer ist Regulierungsbehörde fuer ETF Securities und ETCs ETF Securities Management Company (Jersey) Limited und seine Emissionsgesellschaften haben Ihren Hauptsitz in Jersey und sind durch die Jersey Financial Services Commission (JFSC)beaufsichtigt. Das Unternehmen selbst und Unternehmen die Serviceleistungen für das Unternehmen erbringen unterliegen der Lizensierungspflicht der JFSC. Für Exchange Traded Commodities (ETCs) ist die FSA. Entsprechende Prospekte sind von der FSA geprüft und zugelassen worden. 23. Ist physische Lieferung von Edelmetallen möglich? Alle physischen Metallprodukte können eingelöst werden, indem das zugrundeliegende Metall gelierfert wird – in Form von Barren bei Edelmetallen und in Form von LME Lagerscheinen bei Industriemetallprodukten. Die Rechte einer physischen Auslieferung im Falle von Gold Bullion Securities Limited ETCs liegen sowohl bei Investoren, als auch bei autorisierten Marktteilnehmern (authorised participants) und nur bei autorisierten Marktteilnehmern für Produkte die von ETFS Metal Securities Limited und ETFS Industrial Metal Securities ausgegeben werden. Bitte ziehen Sie den relevanten Verkaufsprospekt zu Rate, sollten Sie weitere Informationen benötigen. 24. Das Vermarktungsrecht von Lyxor am Produkt Gold Bullion Securities ist ausgelaufen, gibt es Veränderungen in der Produktstruktur? Nein, Lyxor wird ab sofort weder für die Vermarktung noch für den Vertrieb des Gold Bullion Securities zuständig sein. Auch als Liquiditätsmanager an sämtlichen europäischen Börsen, an denen der Gold Bullion Securities gelistet ist, wird Lyxor nicht mehr fungieren. Der Eigentümerwechsel wird zu keinerlei Änderungen in den täglichen Abwicklungsabläufen, im Management, bei der Preisfindung und Liquidität des Gold Bullion Securities führen. Häufige Fragen bezüglich Short/ Leveraged ETCs
1. Kann Ich mit Short / Leveraged ETCs mehr als das eingesetzte Kapital verlieren? Nein, bewegt sich aber der Basiswert in einer bestimmten Zeitperiode in die entgegengesetzte Richtung , dann kann das Investment auf den Wert Null fallen. Der Investor kann aber nie mehr als sein eigentliches Investment verlieren. 2. Des Basiswert des Short / Leverage ETCs hat sich um "x" Prozent bewegt, das Short / Leveraged ETCs aber hat sich um "y" Prozent bewegt. Warum vollzieht das ETC nicht exakt die gleiche Bewegung ? Short / Leverage ETCs vollziehen die "minus einfache" / " zweifache " prozentuale Bewegung des Basiswertes nach, nicht die Wertmässige Veränderung. Für Zeitperioden länger als einen Tag, kann es zu Abweichungen kommen, die nicht "minus eins" oder "zwei" betragen. 3. Gibt es Margin Calls, sollte sich der Basiswert gegen mich entwickeln? Nein, es fallen keine Margin Calls an, die Position ist zu 100% gedeckt. 4. Muss ein Leihgeschäft eingegangen werden, um ein Short ETC zu kaufen? Nein, Short ETCs sind so gestaltet, das Leihgeschäfte nicht erforderlich sind. Häufige Fragen bezüglich ETFs
1. Wer ist ETF Securities (ETFS)? ETF Securities ist Pionier und Marktführer im Bereich Exchange Traded Commodities (ETCs). 2003 bringt das Management von ETF Securities mit dem Gold Bullion Securities in Australien und London den weltweit ersten ETC an die Börse. Dessen Volumen beläuft sich heute auf rund zwei Milliarden US-Dollar. 2005 legt ETF Securities den weltweit ersten Öl-ETC auf, und 2006 etabliert das Unternehmen an der London Stock Exchange die weltweit erste ETC-Plattform mit Zugang zu 19 Rohstoffen und 10 Rohstoffindizes. Im Jahr 2007 entwickelt ETF Securities die erste physisch hinterlegte Edelmetall-ETC-Plattform, die den Anlegern erstmals Zugang zu Platin und Palladium eröffnet. Zuletzt gelang ETF Securities die Einführung der größten europäischen Plattform für Themen-ETFs, mit der Anlagen in führende europäische Unternehmen in Branchen wie Kohle, Stahl, Transport und Kernenergie möglich sind Anleger haben nun die Möglichkeit, alle wichtigen Rohstoffe an einer einzigen Börse und in einer Zeitzone zu handeln. 2. Was ist ein Exchange Traded Fund (ETF)? Ein ETF ist ein transparenter Fonds mit niedrigen Gebühren, der die Entwicklung eines Index nachbildet und an regulierten Börsen gehandelt wird. Genauso unkompliziert wie beim Kauf einer gewöhnlichen Aktie kann der Anleger mit einem ETF durch eine einzige Transaktion in renommierte Aktienindizes oder Sektoren investieren. ETFs der Marke ETFS sind OGAW-III-Fonds, die darauf ausgerichtet sind, den Basisindex genau nachzubilden. 3. Wie kann ich einen ETF kaufen oder verkaufen ETFs können Sie über gewöhnliche Brokerkonten während des ganzen Handelstags an regulierten Börsen kaufen und verkaufen. 4. Wer emittiert ETFs? Emittentin ist die ETFS Fund Company plc, eine offene Investmentgesellschaft mit Sitz in Irland und Haftungstrennung zwischen den Teilfonds. Sie wurde von der irischen Finanzmarktaufsicht als OGAW zugelassen. 5. Wie werden die Kurse der ETFs festgelegt und wo werden sie veröffentlicht? Die Kurse der ETFs richten sich direkt nach den von ihnen nachgebildeten Aktienindizes. Ihr Nettoinventarwert wird einmal pro Tag berechnet. Weitere Informationen über die Kurse der ETFs finden Sie auf der Website von ETF Securities. 6. Schütten ETFs Dividenden aus? Für die ETFs von ETFS werden an die Anleger keine Dividenden ausgeschüttet. Alle durch die Fonds erzielten Erträge werden reinvestiert. 7. Wie stellen Sie sicher, dass der Tracking-Error minimal bleibt? ETFs sind offene Fonds. Daher können die berechtigten Teilnehmer (im Allgemeinen Investmentbanken) ETFs zu ihrem zugrundeliegenden Wert oder NIV ausgeben oder zurücknehmen. Dadurch wird sichergestellt, dass der Kurs des Fonds dem NIV entspricht - und zwar ohne Aufpreis oder Abschlag. 8. Wie wird für Liquidität gesorgt? ETFs sind offene Fonds, daher können sie von den berechtigten Teilnehmern nach Bedarf begeben werden. Folglich spiegelt die Liquidität eines ETF die Liquidität der Basisaktien wider. 9. Trägt der Anleger ein Kreditrisiko? Die Fondsstruktur ist sehr robust und OGAW-III-konform. Außerdem besteht zwischen den Teilfonds eine Haftungstrennung. Das Fondsvermögen wird überwiegend in kurzfristigen Wertpapieren erstklassiger Emittenten angelegt. Die Indexverwaltung erfolgt durch besicherte Swap-Kontrakte mit verschiedenen Kontrahenten. Das Risiko für Anleger ist daher minimal. 10. Was würde im Falle einer Insolvenz von ETF Securities geschehen? Würde der unwahrscheinliche Fall eintreten und ETF Securities in Insolvenz gehen, so hätte dies keine Auswirkungen auf den Wert der ETFs. Jeder ETF ist ein eigenständiger Fonds, dessen Vermögen zur Sicherheit der Anleger getrennt behandelt wird. ETF Securities hält keine Vermögenswerte der Anleger - das gesamte Liquiditäts- und Anlagemanagement wird an Drittanbieter hoher Bonität ausgelagert. 11. Entstehen neben den Verwaltungsgebühren weitere Kosten? Nein. Allerdings erheben die Broker oder Finanzberater auch beim Kauf oder Verkauf von ETFs in der Regel Transaktionskosten (Provisionen) in der üblichen Höhe. 12. Können Anleger Geld verlieren? Die Kurse der ETFs können sich je nach Marktentwicklung nach oben oder unten bewegen. Ein Anleger kann jedoch nicht mehr verlieren als den ursprünglich angelegten Betrag. 13. Welche anderen steuerlichen Gesichtspunkte muss ein Anleger abwägen? Wir empfehlen Anlegern, professionellen Rat darüber einzuholen, wie sich Zeichnung, Kauf, Besitz oder Verkauf eines ETF nach den Gesetzen des Landes, in dem sie steuerpflichtig sind, steuerlich auswirken. Die jeweiligen Steuergesetze können sich jederzeit ändern. 14. Was ist der Unterschied zwischen einem ETF und einem herkömmlichen Indexfonds?
15. Sind ETFs durch den Financial Services Compensation Scheme (FSCS) der britischen Finanzaufsicht (FSA) abgedeckt? ETFs sind durch den FSA Compensation Scheme (Anlegerentschädigungsplan) abgesichert. 16. Wer reguliert ETF Securities und die ETFs? Die ETFs von ETF Securities haben ihren Sitz in Irland und sind von der irischen Finanzaufsicht (IFSRA) zugelassen. FAQs für ETFs, die doppelte Short- bzw. zweifach gehebelte Aktienindizes nachbilden
1. Kann ich mehr als meine Erstanlage verlieren, wenn ich in einen ETF investiere, der Short- und gehebelte Aktienindizes nachbildet? Nein, wenn Sie zum Beispiel einen ETF im Wert von 100 USD erwerben, der einen Short- oder gehebelten Index nachbildet, könnte der investierte Betrag im Laufe der Zeit gegen Null gehen, wenn sich der Index, den der ETF nachbildet, zu Ihrem Nachteil entwickelt. Der Anleger kann jedoch nie mehr als seine ursprüngliche Anlage verlieren. 2. Die Rendite des ETF, der den gehebelten bzw. Short-Index nachbildet, unterscheidet sich vom Doppelten oder dem Umgekehrten des Doppelten der Rendite des Long-Index in der letzten Woche oder im letzten Monat. Warum bildet der Short- bzw. gehebelte Index nicht ganz genau die Entwicklung des Long-Index nach? Die ETFs bilden einen gehebelten bzw. Short-Index nach, der konzipiert ist, um das Doppelte oder das Umgekehrte des Doppelten der täglichen prozentualen Veränderung des Referenzindex vor Gebühren und Kosten wiederzugeben (z.B. ist der FTSE 100® Leveraged Index konzipiert, um das Doppelte der täglichen prozentualen Veränderung in der Höhe des FTSE 100®-Index anzuzeigen). Die Rendite kann jedoch vom Doppelten oder dem Umgekehrten des Doppelten der Veränderung des Index über einen längeren Zeitraum als einen Tag abweichen. Der Grund hierfür liegt im täglichen Rebalancing des gehebelten bzw. Short-Index und in der Tatsache, dass die Volatilität des Referenzindex in der Regel die Gewinne und Verluste des doppelt gehebelten oder doppelten Short-Index verstärkt. 3. Wie kann sich ein tägliches Rebalancing auf die Performance zweifach gehebelter Aktienindizes auswirken? Zweifach gehebelte Aktienindizes sind konzipiert, um das Doppelte der täglichen prozentualen Veränderung in der Höhe ihres Referenzindex (d. h. des 1x-Index) wiederzugeben, und aufgrund der Kumulierung der täglichen Renditen können die über längere Zeiträume als einen Tag gemessenen Renditen vom Doppelten der Rendite des Referenzindex über diesen längeren Zeitraum abweichen. Zur Illustration nehmen wir das Beispiel eines Referenzindex, der über einen Zeitraum von 5 Tagen um 5 % steigt. In Szenario 1 erzielt der Referenzindex die Rendite von 5 % über Tage mit Anstiegen und Rückgängen. In Szenario 2 steigt der Index über 5 aufeinander folgende Tage mit Anstiegen um insgesamt 5 %. (Der Einfachheit halber enthalten diese beiden Szenarien keine Gebühren und sonstigen Finanzierungskosten).
Weitere Informationen zur langfristigen Performance der ETFs von ETF Securities, die doppelte Short-Indizes nachbilden, entnehmen Sie bitte der Beschreibung der Risiken im Prospekt. 4. Wie können sich ein tägliches Rebalancing und die Volatilität auf die Performance doppelter Short-Aktienindizes auswirken? Doppelte Short-Aktienindizes sind konzipiert, um das Umgekehrte des Doppelten der prozentualen Veränderung in der Höhe ihres Referenzindex (d. h. des 1x-Index) zu liefern, und aufgrund der Kumulierung der täglichen Renditen können die über längere Zeiträume als einen Tag gemessenen Renditen vom Umgekehrten des Doppelten der Rendite des Referenzindex über diesen längeren Zeitraum abweichen. Zur Illustration nehmen wir zum Beispiel einen Referenzindex, der über einen Zeitraum von 5 Tagen um 5 % fällt. In Szenario 1 erzielt der Index die Rendite von -5 % über Tage mit Rückgängen und Anstiegen. In Szenario 2 fällt der Index über 5 aufeinander folgende Tage mit Rückgängen um insgesamt 5 %. (Der Einfachheit halber enthalten diese beiden Szenarien keine Gebühren und sonstigen Finanzierungskosten).
5. Muss ich zusätzliche Sicherheiten (als Marge) investieren, wenn sich der Index zu meinem Nachteil entwickelt? Nein, weil die Position zu 100 % abgesichert ist. 6. Muss ich zum Erwerb eines ETF, der einen gehebelten Short-Aktienindex nachbildet, Aktien leihen? Nein, für den Erwerb eines ETF, der einen gehebelten Short-Aktienindex nachbildet, müssen keine Aktien geliehen werden. ETFs, die einen gehebelten Short-Aktienindex nachbilden, sind konzipiert, um es den Anlegern zu gestatten, eine Anlage mit gehebelten Short-Engagement ohne die Mühe zu erwerben, die normalerweise an der Börse mit Aktienleihgeschäften und Leerverkäufen verbunden ist. 7. Eignen sich ETFs, die Short- bzw. gehebelte Aktienindizes nachbilden, für den Kauf und das Halten von Anlagen? ETFs, die Short- bzw. gehebelte Aktienindizes nachbilden, sind konzipiert, um das Doppelte oder das Umgekehrte des Doppelten der täglichen prozentualen Veränderung des Referenzindex wiederzugeben (z.B. ist der FTSE 100® Leveraged Index konzipiert, um das Doppelte der täglichen prozentualen Veränderung in der Höhe des FTSE 100®-Index anzuzeigen). Anleger, die ETFs länger als einen Tag halten, sollten zur Kenntnis nehmen, dass diese Produkte für kurzfristige Investmentstrategien gedacht sind und die Rendite des ETF über einen längeren Zeitraum als einen Tag unter Umständen nicht dem Doppelten oder dem Umkehrten des Doppelten der Veränderung des Index entspricht. Der Grund hierfür liegt im täglichen Rebalancing des gehebelten bzw. Short-Index und der Tatsache, dass die Volatilität des Referenzindex in der Regel die Gewinne und Verluste des zweifach gehebelten Index oder doppelten Short-Index verstärkt. Des Weiteren können eine höhere Volatilität und längere Haltezeiten die Auswirkungen des täglichen Rebalancing und der Hebelung verstärken, wodurch Ihre Anlage nicht die erwartete Wertentwicklung erzielen könnte. 8. Wie kann ich mehr über Short- bzw. gehebelte Aktienindizes erfahren? Die Datenblätter von ETF Securities enthalten Beschreibungen der verwendeten Indizes, ihre Codes und historischen Daten. Genaueres ist den Websites unserer Index-Anbieter zu entnehmen, die täglich Performancedaten veröffentlichen. Ihre Web-Adresse ist auf den Datenblättern der einzelnen Produkte angegeben. Sie können die Indizes mit den angegebenen Codes auch bei Bloomberg einsehen. FAQs für Currency ETCs
1. Was sind Exchange Traded Currencies (Currency ETCs)? Currency ETCs sind einfache und transparente offene Wertpapiere, die an geregelten Börsen gehandelt werden. Sie bieten Anlegern die Möglichkeit, sich ohne die möglichen Komplikationen, die mit dem Handel von Terminkontrakten verbunden sind, in Währungen zu engagieren. Currency ETCs von ETFS sind besicherte Schuldtitel ohne feste Laufzeit und mit beschränktem Rückgriff. Die einzelnen Currency ETC bilden einen Total-Return-Währungsindex nach, der von Morgan Stanley & Co. Incorporated berechnet und veröffentlicht wird. 2. Wie funktionieren die Morgan Stanley Foreign Exchange (MSFXSM) Indizes? Diese Total-Return-Indizes (USD, EUR und GBP) zielen darauf ab, die tägliche Veränderung des Wechselkurses zwischen einer einzelnen Währungsposition gegenüber der Basiswährung sowie - im Falle der G10-Währungen – die Zinsdifferenz des Tagesgeldsatzes abzubilden. Daneben fällt eine Rendite auf Basis des risikofreien Satzes der Sicherheiten an. Es werden Währungspaare aus den G10-Währungen sowie aus zwei Emerging-Market-Währungen – chinesischer Yuan (CNY) und indische Rupie (INR) – gegen den USD angeboten. 3. Können Sie erklären, wie die Triple-Long- und Triple-Short-Versionen der MSFXSM-Indizes funktionieren? Diese Indizes ermöglichen ein gehebeltes Engagement, indem sie Folgendes repräsentieren:
4. Die Renditen der MSFXSM Indizes sind pfadabhängig. Was bedeutet das? Die MSFXSM Indizes werden täglich neu angepasst, d. h. die Renditen über Zeiträume von mehr als einem Tag sind pfadabhängig. Die dreifach gehebelten Währungs-ETCs haben daher das Potenzial, in Trendmärkten Gesamtrenditen zu erzielen, und werden in volatilen, richtungslosen Märkten eine ‚Underperformance' verzeichnen. Es ist wichtig, dass der Anleger dieses Renditemerkmal versteht. Einzelheiten dazu sind im Verkaufsprospekt von ETFS Foreign Exchange Limited beschrieben. Es ist zu beachten, dass unabhängig von den Marktbedingungen der dreifach gehebelte Currency ETC die jeweilige Triple-Long- oder Triple-Short-Version des MSFXSM Index, abzüglich Gebühren und Anpassungen, nachbildet. Veuillez noter que, quelle que soit la conjoncture du marché, l’ETC sur devises à triple effet de levier répliquera la version Triple Long ou Triple Short concernée de l’indice MSFXSM moins les commissions et ajustements. 5. Wie werden die Kurse von Currency ETCs ermittelt, und wo werden die Kursinformationen veröffentlicht? Die Kurse werden direkt aus den zugrundeliegenden MSFXSM Indizes ermittelt. Detaillierte Kursinformationen für alle Wertpapiere sind auf der Website von ETF Securities erhältlich. Die Bewertungsformeln sind im Verkaufsprospekt von ETFS Foreign Exchange Limited aufgeführt. 6. Wer berechnet die zugrundeliegenden MSFXSM Indizes, und wo werden diese Informationen veröffentlicht? Die MSFXSM Indizes werden in Echtzeit bei Bloomberg veröffentlicht. Die Index-Schlusswerte werden handelstäglich anhand des/der jeweiligen Schluss-/Abrechnungskurse(s) berechnet, der/die für die G10- Indizes von der WM Group und für die Emerging-Market-Indizes von Thomson Reuters veröffentlicht wird/werden. Die Indexberechnungsmethode für die MSFXSM Indizes ist auf der Website von Morgan Stanley beschrieben. 7. Warum gibt es verschiedene Index-Basiswährungen? Es gibt drei Basiswährungen: der US-Dollar (USD), der Euro (EUR) und das britische Pfund (GBP). Anleger, die Currency ETCs einsetzen, wollen in der Regel Positionen in ihrer Basiswährung eingehen, d. h. ein Anleger, dessen Währung der Euro ist, würde sich für die EUR-Indizes interessieren. Nach der Konvention der Currency ETCs wird in einem Währungspaar die Basiswährung an zweiter Stelle genannt. Die folgende Tabelle veranschaulicht, wie Anleger ihre Einschätzungen zum Ausdruck bringen würden:
Dabei ist zu beachten, dass ein GBP-Anleger, der einen ETFS Long GBP Short USD, d. h. einen US-Dollar- Index kauft, kein Währungsrisiko hätte. Das gleiche gilt für einen Euro-Anleger, der einen ETFS Long EUR Short USD hält. Beide Positionen würden eine Rendite auf Basis der Zinsdifferenz und der Rendite aus den Sicherheiten erzielen. 8. Wie wird der Tracking Error auf ein Minimum begrenzt? Im Verkaufsprospekt des ETFS Foreign Exchange Limited ist die Bewertungsformel aufgeführt, die täglich auf die einzelnen Currency ETCs zur Berechnung des Nettoinventarwerts angewandt wird. Ein Anleger eines Currency ETF kann daher ausrechnen, welchen Tracking Error er im Laufe eines Jahres zu erwarten hat. 9. Wer ist der Emittent? Der Emittent ist eine Zweckgesellschaft (SPV), die für die Ausgabe von ETCs gegründet wurde: ETFS Foreign Exchange Limited. Die Vermögenswerte des Emittenten und jeder Klasse von Wertpapieren werden zum Schutz des Anlegers mittels Ring-Fencing gesichert. Die Currency ETCs werden von der ETFS Management Company (Jersey) Limited verwaltet. Diese gehört der ETF Securities Group an. 10. Wie wird Liquidität bereitgestellt? Die Liquidität stammt aus dem zugrundeliegenden Devisenmarkt und spiegelt die Liquidität der zugrundeliegenden Währungspaare wider. Currency ETCs sind offen, d. h. neue Currency ETCs können von autorisierten Teilnehmern nach Bedarf geschaffen werden. Der Kontrahent, Morgan Stanley & Co. International plc, bietet ein Mindestmaß an täglicher Liquidität für jedes Währungspaar, mit der die Bewegungen von Seiten institutioneller Anleger abgedeckt werden können. Diese Liquiditätsniveaus werden im Verkaufsprospekt von ETFS Foreign Exchange Limited veröffentlicht. 11. Was würde geschehen, wenn ETF Securities bankrott ginge? Ein Bankrott von ETF Securities hätte keine Auswirkungen auf den Wert der Currency ETCs. Jeder Currency ETC wird von einer Zweckgesellschaft, ETFS Foreign Exchange Limited, ausgegeben, deren Vermögenswerte zur Sicherheit der Anleger durch Ring-Fencing geschützt sind und deren Aktivitäten von einem unabhängigen Treuhänder überwacht werden. ETF Securities hält zu keinem Zeitpunkt Anlegergelder. 12. Welche Kreditrisiken weisen Currency ETCs auf? ETFS Foreign Exchange Securities Limited wurde als Zweckgesellschaft für die Ausgabe von Currency ETCs gegründet. Das zugrundeliegende Währungsengagement wird von einem Kontrahenten, Morgan Stanley & Co. International plc, bereitgestellt. Das Kontrahentenrisiko wird durch tägliche Zahlungen auf Marktwertbasis minimiert, und es wird Bargeld eingesetzt, um im Tausch gegen zulässige Sicherheiten mit Morgan Stanley & Co. International plc Pensionsgeschäfte einzugehen. Die zulässigen Sicherheiten werden in einem Depot beim Sicherheitenverwalter, der Bank of New York Mellon, gehalten und täglich bewertet. Der gesamte, täglich auf Marktwertbasis ermittelte Wert des Währungsengagements ist zu mindestens 100 Prozent besichert. Die Sicherheiten werden auf den Namen des Emittenten gehalten. Falls ETF Securities bankrott gehen sollte, würde der Treuhänder die Kontrolle über die Vermögenswerte des Emittenten übernehmen, was keine Auswirkungen auf den Wert der Currency ETCs haben dürfte, da der Emittent durch Ring-Fencing gegen ETF Securities abgesichert ist. 13. Was ist der Unterschied zwischen Currency ETCs und CFDs, Zertifikaten und Optionsscheinen? Die besicherte Struktur der Currency ETCs wurde bereits beschrieben. Sobald sie an der Börse notiert sind, werden Currency ETCs durch mehrere unabhängige Market Makers unterstützt, die um Transaktionen konkurrieren. Zertifikate oder Optionsscheine sind Schuldtitel, die von einer einzelnen Emissionsbank ausgestellt, bewertet und gehandelt werden – es finden keine Ausgaben/Rücknahmen auf Verlangen statt, und sie sind in der Regel weniger liquide. Ähnliche Erwägungen gelten für CFDs, die von einem einzelnen Haus angeboten und bewertet werden. CFDs, Zertifikate und Optionsscheine unterliegen in der Regel einem nicht abgesicherten Kontrahentenrisiko und können, im Falle von CFDs, mit Eventualverbindlichkeiten verbunden sein. 14. Warum sollte man Currency ETCs anstelle von Terminkontrakten einsetzen? Terminkontrakte können einem nicht abgesicherten Kontrahentenrisiko unterliegen, während Currency ETCs besichert sind. Currency ETCs, die wie Aktien gehandelt und abgerechnet werden, sind einfach zu handhaben. Dagegen erfordern Terminkontrakte ein hohes Maß an administrativer und juristischer Arbeit (Aushandlung von Verträgen) und operativen Ressourcen (Rollen und Verwalten von Positionen, Risikoüberwachung), was sich als mühsam und kostspielig erweisen kann. Darüber hinaus erlauben bestimmte Kundenmandate den Einsatz von Terminkontrakten nur für Absicherungszwecke. 15. Könnte es sinnvoll sein, Transaktionen am Kassamarkt zu tätigen und ein Kassakonto zu eröffnen? Dies kann unter bestimmten Umständen sinnvoll sein, aber die Transparenz in Hinblick auf die Wechselkurse könnte mangelhaft sein. Zudem gibt es Währungen, zu denen man an den Geld- oder Zinsmärkten möglicherweise nur schwer Zugang findet. Dies gilt z. B. für die Eröffnung eines Bankkontos in australischen Dollar oder den Zugang zu einem japanischen Geldmarktfonds. 16. Können Anleger von Currency ETCs Geld verlieren? Der Preis von Currency ETCs kann steigen oder sinken, aber Anleger können nicht mehr als den ursprünglich investierten Betrag verlieren. 17. Wer reguliert ETF Securities und Currency ETCs? ETF Securities und seine emittierenden Tochtergesellschaften sind alle in Jersey registriert und unterstehen der Aufsicht der Jersey Financial Services Commission (JFSC). Sie benötigen für ihre Geschäftstätigkeit alle Lizenzen. Die Currency ETCs selbst werden nach einem von der UK Listing Authority (Teil der Financial Services Authority), die als Aufsichtsbehörde im Heimatland fungiert. 18. Haben Currency ETC den Status berichtender Fonds? ETFS Foreign Exchange Limited hat für die vor Juni 2010 notierten Currency ETCs den Status eines „Reporting Fund” erhalten. Dadurch ist die steuerliche Behandlung der Produkte von ETF Securities als Kapitalerträge geschützt. Für Currency ETCs, die seit Juni 2010 notiert wurden, wurde der „Reporting Fund“-Status beantragt. Für alle zukünftigen Börsennotierungen von Currency ETCs soll der „Reporting Fund”-Status innerhalb der jeweiligen Frist beantragt werden. 19. Sind Currency ETCs vom FSA Compensation Scheme abgedeckt? Currency ETCs sind keine Fondstruktur, und ETFS Foreign Exchange Limited ist eine in Jersey registrierte Gesellschaft, die nicht dem FSA Compensation Scheme angehört. 20. Wie kann ich einen Currency ETC kaufen und verkaufen? Anleger können Currency ETCs den ganzen Handelstag an geregelten Börsen über gewöhnliche Brokerage-Konten handeln. FAQ für IML ETCs
1. Was ist die LME? Die Londoner Metallbörse ist der weltweit führende Markt für Industriemetalle. Weitere Informationen finden Sie unter www.lme.com/ 2. Was ist ein LME Warrant? LME Warrants sind Eingangsbelege für physisches Metall, das den LME-Standards entspricht und in einem von der LME anerkannten Lagerhaus hinterlegt ist. Ein LME Warrant ist kein Derivat. Der LME Warrant ist ein Inhaberzertifikat, das von einer Depotstelle (von der LME ernannt) gehalten und in einem LMEsword-Konto elektronisch registriert wird. 3. Was ist ein Lagerschein? Ein Lagerschein ist ein Eingangsbeleg für physisches Metall, für das kein LME Warrant ausgestellt wurde. Lagerscheine sind Inhaberzertifikate und werden in der Regel in einem sicheren Tresor verwahrt. Jeder Lagerschein des Emittenten wird in einem sicheren Tresor des Metall-Agenten verwahrt und auf den Namen des Emittenten eingetragen. Der Emittent hält nur Lagerscheine von Lagerhäusern, die von der LME anerkannt wurden. 3. Was ist ein Lagerschein? Ein Lagerschein ist ein Eingangsbeleg für physisches Metall, für das kein LME Warrant ausgestellt wurde. Lagerscheine sind Inhaberzertifikate und werden in der Regel in einem sicheren Tresor verwahrt. Jeder Lagerschein des Emittenten wird in einem sicheren Tresor des Metall-Agenten verwahrt und auf den Namen des Emittenten eingetragen. Der Emittent hält nur Lagerscheine von Lagerhäusern, die von der LME anerkannt wurden. 5. In welche Metalle können Sie investieren? Die Bandbreite der LME-Basismetalle umfasst: Kupfer, Blei, Zinn, Zink, Aluminium und Nickel. Darüber hinaus können Sie in einen Korb von Industriemetallen investieren, der ein Engagement in allen sechs Industriemetallen ermöglicht. Diese Produkte werden entsprechend der Kundennachfrage an der London Stock Exchange und anderen relevanten Börsenplätzen notiert. 6. Wie wird das Produkt physisch besichert? Die Industriemetalltitel sind durch physisches Metall besichert, das in der Regel durch LME Warrants (oder in manchen Fällen durch Lagerscheine) verbrieft wird. Die LME Warrants und Lagerscheine lauten auf den Namen des Emittenten. Das Metall ist Eigentum des Emittenten, einer eigenständigen Gesellschaft, die physisch besicherte ETCs ausgibt. 7. Welche Qualität hat das physische Metall, das diese Produkte besichert? Das physische Metall im Bestand des Emittenten entspricht den LME-Standards. Diese Standards gelten weithin als internationaler Maßstab für Industriemetalle. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf der Internetseite der LME. 8. Gehört das Metall zur Kategorie Investment Grade? Ja. Der Emittent hält nur physisches Metall, das den Standards der LME entspricht. 9. Ist eine physische Andienung möglich? Die autorisierten Marktteilnehmer (Authorised Participants, APs) liefern (bei Ausgabe) oder erhalten (bei Rücknahme) physisches Metall durch die LME Warrants. Wenn Investoren, die keine APs sind, die Titel direkt erstellen bzw. einlösen dürfen, zahlen bzw. erhalten diese Investoren den tagesaktuellen Gegenwert des Metallanspruchs in bar. 10. Wo hinterlegen Sie Ihr Metall? Das Metall wird weltweit in Lagerhäusern verwahrt, die von der LME anerkannt sind. Die Lagerhäuser selbst gehören nicht unmittelbar der LME, werden von dieser jedoch überwacht und geprüft. Die anerkannten Lagerhäuser sind vom Emittenten unabhängig. 11. Wie prüfen Sie nach, dass das Metall vorhanden ist? Gemäß den Vorschriften der LME darf ein Garantieschein (Warrant) erst dann ausgestellt werden, wenn das LME-gerechte Metall und die erforderliche Dokumentation im anerkannten Lagerhaus selbst vorliegen. Die LME kontrolliert die Lagerhäuser und deren Bestände und beauftragt darüber hinaus eine unabhängige Firma mit der jährlichen Überprüfung des Lagerbestands. Der Emittent veröffentlicht eine tägliche Garantiescheinliste der LME Warrants, die er zur Besicherung der Wertpapiere hält. 12. Gibt es eine Depotbank für das zugrunde liegende Metall im Bestand von IML? Das zugrunde liegende Metall wird nicht bei einer „Depotbank“, sondern ausschließlich in einem von der LME anerkannten Lagerhaus eingelagert. Die LME Warrants werden bei einer von der LME ernannten Depotstelle hinterlegt, während die Lagerscheine in einem sicheren Tresor des Metall-Agenten verwahrt und auf den Namen des Emittenten eingetragen werden. 13. Wer ist der Metall-Agent und was ist seine Aufgabe? Die Deutsche Bank in London fungiert als Metall-Agent für den Emittenten und erbringt bestimmte Transaktions-, Depot- und Administrationsdienste in Bezug auf das zugrunde liegende physische Metall sowie die LME Warrants und die Lagerscheine. 14. Welche Kosten entstehen durch eine Investition in das Produkt? Die Kosten der physischen Metallbestände schlagen sich in der Verringerung des tagesaktuellen Metallanspruchs (also die durch ein Wertpapier verbriefte Metallmenge) nieder. Der Metallanspruch verringert sich täglich um die Verwaltungsgebühren (MER), die Lagergebühren und den Versicherungsbeitrag. Die Lagergebühren entsprechen maximal den von der LME veröffentlichten Sätzen. 15. Wie hoch ist die Mindestinvestition? 1 Wertpapier. 16. Wie berechne ich den Preis jedes einzelnen Wertpapiers? Jedes einzelne Wertpapier verbrieft einen effektiven Anspruch auf physisches Metall. Dieser Anspruch ändert sich täglich, um die aufgelaufenen Verwaltungsgebühren, die Lagergebühren und den jährlichen Versicherungsbeitrag zu berücksichtigen. Die autorisierten Marktteilnehmer stellen die Industriemetalltitel aus und nehmen sie zurück, indem sie die durch LME Warrants verbriefte physische Metallmenge andienen bzw. erhalten. Die ETFS Industriemetalltitel werden an einer Börse gehandelt. Der Preis richtet sich nach dem Spotpreis des physischen Metalls an der Londoner Metallbörse, multipliziert mit dem jeweiligen Metallanspruch. 17. Was ist der Cash-Settlement-Preis der LME? Dies ist der offizielle Preis des physischen Metalls an der LME. Er wird täglich in der zweiten Ring-Sitzung an der LME festgelegt. Dabei handelt es sich um den offiziellen Kurs für die Abwicklung von Industriemetall-Kontrakten. 18. Wie erfahre ich, welche Metallmenge ich mit meinen Wertpapieren beanspruchen kann? Die Menge des physischen Metalls, die Ihren Wertpapieren zusteht, lässt sich ermitteln, indem Sie den tagesaktuellen Metallanspruch mit der Anzahl Ihrer Wertpapiere multiplizieren. Der Metallanspruch wird täglich auf unserer Internetseite veröffentlicht. 19. Gibt es versteckte Kosten? Der tägliche Abzug vom Metallanspruch umfasst sämtliche Kosten, die durch eine Investition in die Industriemetalltitel entstehen. 20. Wie unterscheidet sich dieses Produkt vom Angebot der Konkurrenz? Aus unserer Sicht sind dies die ersten Produkte dieser Art. Der Emittent hält nur physisches Metall, das die von der LME festgelegten Kriterien erfüllt. 21. Wie wird der Spotpreis nachgebildet? Die Wertpapiere bilden den Spotpreis nach, indem sie sich am Cash-Settlement-Preis der LME orientieren. Dies ist der internationale Referenzkurs für physisches Metall. Der Metallanspruch verringert sich täglich, um die Kosten für die Verwahrung und Versicherung des physischen Metalls in einem von der LME anerkannten Lagerhaus zu berücksichtigen. 22. Ist das Metall versichert? Ja. Die LME-Lagerhäuser müssen entsprechend den LME-Vorschriften ein gewisses Mindestmaß in Bezug auf die Versicherung verschiedener Risiken erfüllen. Der Emittent schließt darüber hinaus eine eigene Versicherung für die jeweiligen physischen Metallbestände der Investoren ab. 23. Wie ist dieses Produkt reguliert? Da der Emittent über sein eigenes LMEsword-Konto verfügt, muss er in Bezug auf seine LME Warrants die Vorschriften und Richtlinien der LME einhalten. Der Prospekt des Emittenten wurde von der britischen Finanzaufsicht (Financial Services Authority) in ihrer Funktion als britische Notierungsstelle genehmigt.
In unserer Struktur ist der Treuhänder eine unabhängige Einheit, die damit betraut ist, die Investoren im Einklang mit dem Treuhandvertrag und den im Prospekt aufgeführten Wertpapierkonditionen zu schützen. 25. Welche Aufgabe haben die Market Maker? Die Market Maker ermitteln den Geld- und Briefkurs, der sich am aktuellen Cash-Settlement- Preis der LME orientiert. Sie arbeiten mit den APs zusammen, die für die Ausstellung der Wertpapiere zuständig sind, indem sie dem Emittenten das physische LME-Metall liefern. 26. Ist dieses Produkt zulässig für SIPPs/ISAs/Child Trust Funds/Offshore Bonds? Nach unserer Einschätzung eignen sich diese Produkte als Wertpapiere auch für SIPPs, ISAs und CTFs. In Bezug auf Offshore Bonds sollten Sie bei Ihrem Anbieter nachfragen. 27. Haben diese Produkte den Status eines berichterstattenden Fonds (Reporting Fund)? Ja, diese Produkte haben den Status eines berichterstattenden Fonds. 28. Ist dieses Investment OGAW-III-konform? Wir glauben, dass diese Titel übertragbare Wertpapiere und daher auch OGAW-III-konforme Anlagen sind. Das Thema OGAW-Konformität wird auf unseren Telefonkonferenzen genauer erläutert. Letztlich muss der Manager des betreffenden OGAW-Fonds dies selbst nachprüfen. 29. Kann ein OGAW-Fondsmanager in dieses Produkt investieren? Wir glauben, dass diese Titel übertragbare Wertpapiere sind. Letztlich muss der Manager des betreffenden OGAW-Fonds dies selbst nachprüfen. 30. Wie unterscheiden sich diese Wertpapiere von Ihren anderen Industriemetallprodukten? Diese Wertpapiere sollen den Investoren eine Rendite bieten, die den Bewegungen des Spotpreises der sechs Metalle entspricht (abzüglich Gebühren und Aufwendungen). Dagegen sollen unsere Produkte, die die DJ-UBS Commodities Indizes nachbilden, eine ähnliche Rendite erzielen wie bei einer Investition in Futures-Kontrakte auf das betreffende Metall (abzüglich Gebühren und Aufwendungen). 31. Ist mein Geld geschützt? Obwohl es sich bei den Wertpapieren um „Schuldverschreibungen“ mit einem nominalen Kapitalbetrag handelt, ist das von den Anlegern investierte Geld nicht abgesichert. Die Investoren sind den Bewegungen der zugrunde liegenden Industriemetallpreise ohne Einschränkungen ausgesetzt. |
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